StartZukunft des Inselflugverkehrs sicherstellen

Zukunft des Inselflugverkehrs sicherstellen

Duin Start
23. Juli 2010 0 Kommentare

Zu den wachsenden Protesten gegen die Pläne der Bundesregierung zur Einführung einer Luftverkehrsabgabe erklärt der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Garrelt Duin, MdB:

Die Bundesregierung bleibt sich auch bei der Luftverkehrsabgabe treu – es herrscht weiter Jeder gegen Jeden, Schäuble gegen Ramsauer, Ramsauer gegen Brüderle, und Brüderle gegen alle.

Die Luftverkehrsabgabe kann so nicht kommen. Sie benachteiligt die deutsche Luftfahrtbranche im europäischen Wettbewerb, und sie trifft all jene, die auf das Flugzeug angewiesen sind. So stellen die Kurzflüge zu den Ostfriesischen Inseln eine wichtige Alternative und Ergänzung zum tidenabhängigen Schiffsverkehr dar, etwa für Arztbesuche auf dem Festland. Der Flugverkehr hat eine wichtige wirtschaftliche Bedeutung für die gesamte Küstenregion.

Für die fünf bis sechs Minuten langen Flüge nach Juist oder Baltrum bedeutet die Abgabe einen Preisaufschlag von bis zu 34 Prozent. Das ist nicht hinnehmbar. Leidtragende sind neben den Fluggesellschaften und Flugplatzbetreibern die Insulaner und ihre Gäste.
 


Wirtschaft

 

Kommentar schreiben

(Trackback)

Name

E-Mail

KommentarNetiquette

Spamschutz Senden


 

 
Inhaltsübersicht Kontakt Barrierefreiheit Impressum Datenschutz